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Schwarzwälder Herbst-Tipps

Kunst, Wein und jede Menge Erlebnisse

Wo könnte der Herbsturlaub unter Coronavorzeichen schöner sein als im Schwarzwald? In Deutschlands größtem und vielfältigsten Mittelgebirge lassen sich Natur, Freiheit, Abenteuer, Herausforderung und Genuss besonders gut verbinden: Wiesentäler und Bergweiden sind in goldenes Spätsommerlicht getaucht, die Weinberge und die Wälder leuchten in allen Schattierungen wie im „Indian Summer“. In den Winzerdörfern locken Straußwirtschaften mit regionalen Spezialitäten und „Neuem Süßen“. Hier sowie im Schwarzwaldführer findest Du Tipps für einen erlebnisreichen Herbsturlaub ganz nach Wunsch.

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Fahrradtouren für jeden Geschmack. Wer als Radfahrer an den Schwarzwald denkt, sieht wohl gleich die Berge vor dem inneren Auge aufragen. Mit mehr als 100 Gipfeln über 1000 Meter bieten sich auch kilometerweise anstrengende Anstiege für sportlich ambitionierte Pedal-Cracks. Doch im Schwarzwald lässt es sich auch ganz gemütlich radeln: In den Flusstälern kann man kilometerweit ohne nennenswerte Anstiege fahren, in den Höhenlagen laden Panoramarouten zu genüsslichen Ausflügen ein. Nach oben geht es mit der Bahn oder den speziellen Radbussen – und dann geht es wie im Kinzigtal bis 90 Kilometer weit nur bergab. Durch die Weinberge und malerischen Winzerorte am Westrand des Mittelgebirges führt der „Badische Weinradweg“. An der 460 km langen Strecke laden mehr als 300 Weingüter, Winzer und Winzergenossenschaften zum Genuss-Stopp ein. Jede Menge weiterer Tipps finden Sie im www.schwarzwaldfuehrer.de.

„Der Ackermann und der Tod“ in der Kapelle. Auf ein Theaterstück der besonderen Art dürfen sich Schauspiel-Fans im Oktober freuen: In der St. Oswalds-Kapelle im Höllental, dem ältesten Kirchengebäude des Hochschwarzwalds, wird nichts weniger verhandelt als die Frage: Warum macht niemand dem Tod den Prozess? Die Kleinkunst-Größen Sybille Denker und Martin Wangler liefern sich, untermalt und umrahmt von einem kleinen Chor, ein hitziges Streitgespräch. Ihr Stück „Der Ackermann und der Tod“ basiert auf einem frühen humanistischen Text, mit dem Autor Johannes von Tepl 1401 Furore machte: Denn hier rebelliert der Mensch gegen den Tod. Premiere unter Regie von Peter W. Hermanns ist am 4. Oktober um 18 Uhr, weitere Vorstellungen gibt es am 11., 18. und 25. Oktober.

Kunst im alten Bauernhaus – mitten im Schwarzwald: Im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach können Besucher nicht nur das Leben anno dazumal im Schwarzwald entdecken, sondern im Obergeschoss des Hermann-Schilli-Hauses auch auf Kunsttour gehen. Zu sehen sind dort Werke der „Kosmos Schwarzwald“-Künstler*innen Silke Gerfen, Michaela Kindle, Hardy Kleiser, Wolfram Paul, José Schloss und Sebastian Wehrle. Ihr Debüt feiert die Fotokünstlerin Janine Machiedo, die in ihrer surrealen, märchenhaften Kunst Geschichten voller Magie und Farbe erzählt. Die Ausstellung ist bis 1. November 2020 geöffnet, täglich von 9 bis 18 Uhr. Der Museumseintritt beträgt 10 Euro, für Kinder ab 6 Jahren 5,50 Euro.

Kabarett und Co: Kleinkunst Festival in Breitnau. Große Kunst auf kleiner Bühne – dafür steht das „Hochschwarzwälder Kleinkunst Festival“ in Breitnau. Vom 25. September bis 4. Oktober 2020 dürfen sich Besucher auf ein vielseitiges Programm unter der künstlerischen Leitung von Schauspieler und Kabarettist Martin Wangler freuen: Kabarettshows, Konzert- und Theateraufführungen mit prominenten Künstlern wie der Sängerin Magdalena Ganter oder der Mundartband „Goschehobel“. Ein Höhepunkt ist die Offene Bühne am 30. September: Dabei zeigen Profis und junge Talente aus der Region im Zusammenspiel mit dem Publikum ihr Können.

Wein-Testival in Buchholz: „4x4 Schlückle“. Das Konzept des „Wein-Testivals“ in Waldkirch-Buchholz nördlich von Freiburg verspricht einige genüssliche Stunden: Eine Karte für 18 Euro kaufen und dann bei gleich vier Buchholzer Winzerbetrieben jeweils vier „Schlückle“ Wein genießen. Dieses Angebot gilt bis zum 31. Oktober 2020. Jeder darf also selbst entscheiden, wann er die vier Weingüter – Franz Xaver, Nopper, Moosmann und die WG Buchholz/Sexau – aufsucht. Eine Anmeldung ist bei keinem der Weinbetriebe notwendig. Einfach zu den üblichen Öffnungszeiten mit der Karte vorbeischauen, samstags sind die Betriebe bis 18 Uhr geöffnet.

„Fantastische Bildwelten“ in Riegel am Kaiserstuhl. Den eigenen Augen trauen – dieser Grundsatz wird in der neuen Ausstellung „Fantastische Bildwelten“ in der Kunsthalle Messmer in Riegel am Kaiserstuhl auf die Probe gestellt. Denn zu den mehr als 80 Kunstwerken gehören optische Illusionen und surreale Traumwelten, fesselnde Lichtinstallationen, Hologramme, Glaskonstruktionen und abstrakte Malerei. Die einzigartige Gruppen-Ausstellung vereint 27 international bekannte Künstlerinnen und Künstler und beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und der Sinneswelt in der wir leben. Die Ausstellung ist vom 26. September 2020 bis zum 31. Januar 2021 zu sehen, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 13,50 Euro.

Individuelle Weinwanderung – mit der „Bühlertäler Weintasche“. Zum „kulinarischen Weinwandertag“ am 3. Oktober 2020 lockt die Tourist-Information Bühlertal im nördlichen Schwarzwald mit einer pfiffigen Idee: Für Wanderfreunde packen sie eine „Weintasche“ mit gekühltem Sekt, Wein, Vesper, Wasser und Gläsern für zwei Personen. Der Preis beträgt 19,80 Euro pro Tasche. Für eine aussichtsreiche Tour empfiehlt sich die „AugenBlick-Runde“: Die rund 5,5 Kilometer lange Tour startet direkt am Platz, führt an Reben vorbei hoch auf den Engelsberg – mit herrlichem Ausblick auf Bühlertal, das Rheintal und die Höhenzüge des Schwarzwalds.

„Kulinarische Landpartie“ im mittleren Schwarzwald. Regionale Erzeugnisse erlebbar machen – das steht auch bei der zweiten „Kulinarischen Landpartie“ im mittleren Schwarzwald im Vordergrund. Am 3. und 4. Oktober 2020 öffnen 13 regionale Erzeugerbetriebe in Gengenbach, Berghaupten, Biberach, Nordrach, Zell am Harmersbach und Oberharmersbach ihre Türen – vom Wein- oder Brennereibetrieb bis zu Hofläden und Vesperstuben. Mit unterschiedlichen Aktionen stellen die Produzenten ihre Betriebe vor und lassen sich über die Schulter schauen.